Wer ist Ernst Glanzmann? Dieser Name sagt vielen wenig. Wenn man aber von Aschi Glanzmann spricht, wissen die meisten, um wen es sich handelt. Für sein kreatives Schaffen steht ihm im Untergeschoss seines Wohnhauses an der Heidenhubelstrasse in Solothurn ein schmuckes Atelier zur Verfügung.
Bei der Vorstellung dieses Künstlers, verbunden mit einem Blick auf sein künstlerisches Schaffen in den vergangenen Jahren, ist es fast unmöglich, Themen wie die Musik, künstlerisches Gestalten oder auch die Mode auszublenden. Alte Aufnahmen lassen zudem vermuten, dass es die sogenannte Zeit der Blumenkinder oder anders gesagt die Hippiegeneration war, die in seinem künstlerischen Schaffen erste Werken haben entstehen lassen.
Schon als kleiner Junge wollte er – zum Leidwesen seines Vaters – immer wieder in das Kunstmuseum, um dort Werke alter Künstler bestaunen zu können.
Mit seiner Ausbildung zum Schaufensterdekorateur und Plakatmaler hat er einen ersten Grundstein zu seiner künstlerischen Laufbahn gelegt. Verbunden mit der Weiterbildung in Innenarchitektur und dem Besuch von Kursen zu verschiedensten Malpraktiken bei Künstlern im Bereich Grafik und Malen konnte er sein Wissen und Wirken abrunden. Seine kreativen Gene konnte er aber in der folgenden Zeit auch in seinen Modeboutiquen bestens einbringen.
Die Musik liess ihn aber auch in den folgenden Jahren nicht los. Sie ist bis heute immer noch sein grösster Motivator. Es durfte und darf aber nicht irgendeine Musik sein, nein es musste und muss so richtig rocken und tätschen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Musik wie zum Beispiel jene von Deep Purple, Pink Floyd aber auch von Jethro Tull in Form von kräftigen Farben, aber auch geometrischen, schnörkellosen Linien in den Bildern wiederfinden lässt.
Die im Verlauf der Jahre entstandene Anzahl Kunstwerke würde gut und gerne für mehrere Ausstellungen reichen. In der Anfangszeit seines Schaffens war es die Aktmalerei , die ihn faszinierte. Später, auf der Suche nach neuen, für ihn interessanten Maltechniken machte er halt bei den verschiedensten Richtungen. So begleiteten ihn auf seiner weiteren künstlerischen Laufbahn Stilrichtungen wie naturalistisch, surrealistisch ,Kohlenzeichnungen aber auch Aquarell. Dies alles ist sehr gut in den Bildern der jeweiligen zeitlichen Zyklen sichtbar.
Bereits im Jahre 1968 – also vor über 40 Jahren – konnten die ersten Werke von Aschi im Restaurant Chutz in Solothurn bestaunt werden. Auch hier wieder steht die Musik an seiner Seite, ist doch das Restaurant Chutz bekannt auch für seine Konzertveranstaltungen .
Bei vielen weitere Ausstellungen und Anlässen konnte er sein Wirken und sein Schaffen einem breiten Publikum zeigen. Speziell und sicher besonders erwähnenswert waren die Ausstellungen in den Privaträumen seiner Liegenschaft an der Heidenhubelstrasse. Diese Ausstellungen waren eine erste Hommage an Freunde und Bekannte, die ihn als Künstler in all den Jahren seiner Schaffenszeit begleiteteten.

Werdegang

1965-1966Kunstgewerbeschule Basel
1966-1970Ausbildung zum Schaufensterdekorateur und Schriftenmaler,
Praktika bei verschiedenen Künstlern und Malern
1972-1975Ausbilung zum Innenarchitekten
1976-1989Inhaber von vier Modeboutiquen
1990-1998Aussendienst Pepe Jeans, Driver und Cool Face
1998-2012Aussendienst Spezialverpackungen
ab 2012Malerei, Hobbies und Familie
seit 2016Stolzer Grossvater von zwei Lausebengeln

Ausstellungen

2019X.Art-Ausstellung Oetterli, ehemalige Kaffeerösterei, Solothurn
2017X.Art-Ausstellung Landhaus | Solothurn
2015Galerie Näijerehuus | Heriswil
2010Weihnachtsausstellung Baseltor | Solothurn
2009Privaträume | Solothurn
2003Privaträume | Solothurn
1994SoBa | Solothurn
1993Privaträume | Solothurn
1987Weihnachtsaustellung | Langenthal
1982Kunstverein Gewerbeschule | Solothurn
1980Kunstverein Gewerbeschule | Solothurn
1979Privaträume | Solothurn
1976Kunstverein Gewerbeschule | Solothurn
1975Kunstverein Gewerbeschule | Solothurn
1975Chrämerhus | Langenthal
1974Gewerbeschule | Solothurn
1973Siesta | Gerlafingen
1973Privaträume | Solothurn
1973Tea Room Groggi | Herzogenbuchsee
1972City | Derendingen
1968Chutz | Solothurn

www.art-agi.ch